AMÖ-Zeittafel

Vorläufer der AMÖ war ein im Jahr 1881 gegründeter Verein. Inzwischen ist viel passiert. Hier finden Sie die wichtigsten Ereignisse in der 135-jährigen Geschichte des Verbandes.

1881 Gründung des Vereins Deutsche Möbeltransportgesellschaft (DMTG) in Kassel

1886 Gründung des Internationalen Möbeltransport-Verbandes (IMTV) in Berlin

1900 Gründung der Centralstelle des Deutschen Möbeltransports in Berlin

1913 Zusammenschluss der DMTG, IMTV und Centralstelle des Deutschen Möbeltransports zur Tarif- und Interessengemeinschaft des Deutschen Möbeltransports (TUIG). Mit dem TUIG-Vertrag werden Tarifordnungen für den Fern- und den Nahverkehr erlassen, Usancen verabschiedet, ein Schiedsgericht gebildet und ein Telegrammschlüssel erstellt. 

1932 Die TUIG wird aufgelöst. Die Fortführung erfolgt durch die Einzelorganisationen Centralstelle des Deutschen Möbeltransports und Deutsche Möbeltransport Gesellschaft sowie den Internationalen Möbeltransportverband.

1934 Verordnung über den organisatorischen Aufbau des Verkehrs und Zusammenlegung der vier überregionalen Möbeltransportorganisationen Centralstelle, DMG, IVBD und NITV (Neuer Internationaler Möbeltransport Verband) in der Fachgruppe Möbeltransport in der Reichsverkehrsgruppe Spedition und Lagerei

1945 Auflösung aller Verbände der gewerblichen Wirtschaft durch die Besatzungsmächte

1946 Bildung des Interzonenarbeitsausschusses des Möbeltransportgewerbes in Lübeck 

1946 Beginn der öffentlichen Tarifgestaltung im Möbelverkehr in Abstimmung mit den Behörden in den Westzonen

1947 Gründung der AMÖ (Arbeitsgemeinschaft Möbeltransport) in Wiesbaden als selbständige Organisation mit Sitz in Lübeck.

1948 Gründung der Gruppe Internationaler Möbelspediteure (GIM) in der AMÖ

1959 Einrichtung einer Europäischen Kommission der nationalen Möbeltransportverbände<

1961 Aufstellung eines eigenen Tarifes für Nah- und Fernumzüge mit Kraftwagen 

1965 Gründung der FEDEMAC (Fédération des Entreprises de Déménagements du Marché Commun) durch die nationalen Möbeltransportverbände Frankreichs, Belgiens, der Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland in Brüssel

1966 Umbenennung der AMÖ in „Arbeitsgemeinschaft Möbeltransport – Bundesverband – e.V.“

1967 Aufstellung eines Sondertarifes für die Beförderung von neuen Möbeln („Handelsmöbel“)

1968 Umzug der AMÖ von Frankfurt nach Hattersheim am Main

1975 Einführung des „Rollenden Känguru“ als geschütztes Zeichen der in der AMÖ zusammengeschlossenen Möbelspediteure.

1975 Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Aufhebung der Kontingentierung für Umzugsverkehre 

1994 Ende des Möbeltransporttarifes

1999 Umbenennung der AMÖ von Arbeitsgemeinschaft Möbeltransport – Bundesverband – e.V. in „Bundesverband Möbelspedition (AMÖ) e.V.“

2005 Einführung der entfernungsabhängigen Autobahnbenutzungsgebühr (Lkw-Maut)

2006 Start des neuen Ausbildungsberufes Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
Jubiläum 125 Jahre AMÖ
Umbenennung in Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V.

2009 Erstauflage der „MöLo – Internationale Fachmesse für Neumöbellogistik, Umzugsspedition und Dienstleistung“ in Kassel

2011 KRAVAG und AMÖ erarbeiten eine auf die Möbelspedition abgestimmt Versicherungslösung, eine Kombination aus Verkehrshaftungsversicherung und Betriebshaftpflicht in einer Police

2013 Die MöbelLogistik wird offizielles Verbandsorgan der AMÖ
Die Abgrenzungskampagne der AMÖ wird ergänzt durch eine stichprobenartige Überprüfung durch die SVG-Zert
Start der Zukunftsinitiative Möbellogistik (ZIMLog). Die Verbände der Möbelspedition, der Möbelindustrie und des Möbelhandels suchen gemeinsam nach neuen Wegen, um die Situation im Bereich der Neumöbellogistik zu verbessern.

2014 Inkrafttreten des Umsetzungsgesetztes zur Verbraucherrechte-Richtlinie: Die AMÖ veröffentlicht völlig neue Umzugsverträge und Geschäftsbedingungen

2016 Die AMÖ empfiehlt gemeinsam mit den Verbänden der verladenden Wirtschaft, DSLV und BGL, die Allgemeinen Deutschen Spediteursbedingungen (ADSp) 2017