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Politik muss ihr Versprechen halten!

Am Donnerstag wird der Verkehrsetat (Einzelplan 12) des Gesetzes für den Bundeshaushalt 2020 in erster Lesung im Deutschen Bundestag debattiert. Der Regierungsentwurf beinhaltet eine Kürzung der sog. Harmonisierungsmittel für die Lkw-Maut um 50. Mio. €.

Im Vorfeld erklärte die Deutsche Logistikwirtschaft hierzu:

Bei der Mautharmonisierung steht nichts Geringeres als die Glaubwürdigkeit der Politik auf dem Spiel. In den anstehenden Wochen der parlamentarischen Beratungen wird sich zeigen, ob die Politik zu ihrem Mautversprechen steht oder ob es im 10. Jahr nach der Einführung der Mautharmonisierungsprogramme langsam bröckelt.

Sachlich gerechtfertigt ist die geplante Kürzung der Förderprogramme um 50 Mio. € jedenfalls nicht, im Gegenteil:

  1. Bundesamt für Güterverkehr lobt steigenden Erfolg der Förderprogramme

Erst im August hat das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) einen Rekordabruf bei den Förderprogrammen verkündet und den „weiter ansteigenden Erfolg“ der Programme gelobt. Zur Mitte des Jahres wurde bereits die Auszahlungsmarke von 200 Mio. € überschritten. Von einem unzureichenden Mittelabruf kann insofern keine Rede sein.

  1. Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen dringend notwendig

Angesichts der enormen Herausforderungen zur Erreichung der Klimaschutzziele 2030 sind darüber hinaus dringend mehr Fördermittel zur Umrüstung oder der Neuanschaffung von CO2-effizienten Lkw erforderlich. Der Staat darf den deutschen Mittelstand bei der Bewältigung dieser Aufgaben nicht allein lassen! Eine Kürzung von Fördermitteln ist daher in der aktuellen Situation absolut kontraproduktiv.

  1. Fachkräftemangel / Fahrernotstand im Logistiksektor bedroht

Versorgungssicherheit Deutschland steht kurz vor dem Versorgungskollaps. Grund ist ein akuter Fahrernotstand und ein Mangel an Fachkräften in der Logistikwirtschaft. In einer solchen Situation Förderprogramme zu kürzen, anstatt mit klugen Maßnahmen gezielt gegenzusteuern, wäre nicht nur für den Logistikstandort Deutschland, sondern für die gesamte Gesellschaft fatal.

  1. Förderportal Abbiegeassistent muss dringend wieder geöffnet werden

Die enorme Nachfrage beim Förderprogramm Abbiegeassistent hatte im Juni 2019 dazu geführt, dass das Portal wegen Überbuchung des Programms schon nach wenigen Stunden geschlossen werden musste. Anstatt jetzt das Mautharmonisierungsprogramm um 50 Mio. € zu kürzen, könnte auch hier das Geld sehr sinnvoll eingesetzt und damit die Verkehrssicherheit verbessert werden. Wir rufen daher die Verkehrs- und Haushaltspolitiker im Deutschen Bundestag auf, dem Regierungsvorschlag nicht zu folgen und die Fördergelder zur Mautharmonisierung zu verstetigen!

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AMÖ-Justiziarin Sue Ann Becker stellt sich einer neuen beruflichen Herausforderung

Rechtsanwältin Sue Ann Becker (36) scheidet zum 30. September 2019 aus den Diensten des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. in Hattersheim am Main aus. Die verdiente und geschätzte AMÖ-Justiziarin wird sich künftig einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Dem Gewerbe bleibt sie aber erhalten.

Mit ihrer sympathischen und ehrlichen Art prägte Becker das Image der AMÖ in den letzten Jahren maßgeblich mit. Mit ihrer akribischen und verlässlichen Arbeit trieb sie für die Möbelspedition zukunftsweisende Projekte und Prozesse zielstrebig voran – etwa die Neugestaltung der Vertragswerke und Bedingungen der AMÖ, die AMÖ-KLP in Kooperation mit dem Versicherungspartner KRAVAG sowie die Verhandlung der ADSp 2017 und Logistik-AGB 2019.

Auch die J’AMÖ-Tagung für den Führungskräftenachwuchs in der Möbelspedition, die Sue Ann Becker organisierte, erfuhr durch sie ein gesteigertes Ansehen im Gewerbe.

„Die AMÖ dankt Sue Ann Becker für ihren außerordentlich engagierten und erfolgreichen Einsatz für die Möbelspedition im Sinne aller AMÖ-Mitgliedsunternehmen“, würdigt AMÖ-Geschäftsführer Dierk Hochgesang. „Wir wünschen Sue Ann Becker für die neue Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand.“

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MMKU: So sieht der Meister-Fahrplan aus

Bereits im April hatte sich die Erfa-Gruppe des Landesverbandes Möbelspedition und Logistik im VVWL NRW e.V. zum Berufsbild „Fachkraft für Möbel-, Küchen– und Umzugsservice“ (FMKU) in Düsseldorf getroffen. Jürgen Weihermann berichtete dabei über die bisherige Entwicklung der Meister-Weiterbildung, der künftige Lehrgangsanbieter stellte vor, wie die Ausbildung in Zukunft ablaufen soll.

Die Chronik in Kürze

  • Im Jahr 2016 werden erste Gedanken zur Meister-Qualifizierung laut und es formiert sich eine Arbeitsgruppe.
  • Ende 2018: Der Rahmenlehrplan steht. Die Industrie- und Handelskammern verabschieden die in Zusammenarbeit mit der IHK Bochum und der IHK Lübeck erarbeiteten, besonderen Rechtsvorschriften zur Weiterbildung zum „Meister für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice" (MMKU).
  • Im April 2019 dann reist Jörg Diekmann aus dem hohen Norden der Bundesrepublik in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf, um das Lehrgangsangebot zum „Meister für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice" der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (WAK) vorzustellen.

Das müssen Interessierte wissen

Der WAK-Vorbereitungslehrgang auf die Meisterprüfung „Geprüfte/r Meister/innen Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (IHK)“ ist als so genanntes Blended-Learning-Seminar angelegt – eine Lernform, die eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzzeiten mit abwechslungsreichen digitalen Formen wie Online-Unterricht und Selbstlernphasen vorsieht.

Insgesamt soll in neun Blockwochen gelehrt und gelernt werden: fünf Wochen bis zur ersten Prüfung „Grundlegende Qualifikation“ und weitere vier Wochen später zur zweiten Prüfung „Handlungsspezifische Qualifikation". Für den IHK-Abschluss kann Bildungsurlaub beantragt werden. Die Dauer des Lehrgangs ist auf 600 Stunden angelegt.

Während aller Lernphasen werden die künftigen Meister von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten tutoriell begleitet und unterstützt. Dank der Kombination analoger und digitaler Formen können Sie zu jeder Zeit und an jedem Ort selbstbestimmt lernen.

Beginn des Lehrgangs, der auf die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer vorbereiten soll und in Bochum stattfindet, ist der 23. September 2019. Die Kosten betragen 4.790 Euro zzgl. Lehrmittel und Prüfungsgebühren. Die Kosten können mit der Inanspruchnahme des Aufstiegs-Bafögs bis insgesamt etwa 60 Prozent bezuschusst werden.

Für Rückfragen rund ums Thema steht Jörg Diekmann unter der Telefonnummer 0431-3016206 sowie per Email an joerg.diekmann@wak-sh.de zur Verfügung.

 

Wer sich für den Weiterbildungslehrgang MMKU interessiert und Informationen aus erster Hand haben möchte, hat auch auf der Messe Mölo am 5. und 6 September in Essen eine passende Möglichkeit, wenn Jürgen Weihermann und Christian Averbeck (VVWL) mit ihrem Vortrag zum Thema allen Interessierten Rede und Antwort stehen.

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FMKU: Azubis werben um Azubis

Nach dem Motto „Eigengewächse sorgen für Nachwuchs“ erstrahlt die Internetseite www.fmku.de in neuem Glanz.

Auf der Onlineplattform, die der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. in Hattersheim am Main anbietet, können sich Ausbildungsplatzsuchende jetzt noch leichter über das Berufsbild „Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice informieren und erhalten dort wertvolle Eindrücke aus erster Hand: Um seiner jungen Zielgruppe einen authentischen Blick hinter die Kulissen zu bieten, setzten die Macher von www.fmku.de voll auf „Jungs aus den eigenen Reihen“ statt auf gecastete Laien und Stockfotos. So entstand das komplette Bild- und Videomaterial mit tatkräftiger Unterstützung echter FMKU-Azubis aus den AMÖ-Mitgliedsunternehmen um die J’AMÖ-Vorstandsmitglieder Yvonne Tögel (Gebr. Roggendorf GmbH) und Lukas Brüggemann (Umzug Hitzke GmbH & Co. KG), die ein Foto- und Videoteam in ihrem Alltag begleitet hat. Auch bei der optischen Neuausrichtung haben die Meinungen von aktuellen FMKU-Azubis eine entscheidende Rolle gespielt.

Neben Informationen rund um den Ausbildungsberuf FMKU haben interessierte Besucher auf www.fmku.de außerdem kostenfrei die Möglichkeit, einen Ausbildungsplatz oder eine Praktikumsstelle in einem Unternehmen in ihrer Nähe zu finden.

 

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Trauer um Dr. Diether Kraus

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. in Hattersheim am Main trauert um Dr. Diether Kraus. Der ehemalige Geschäftsführer und engagierte Vertreter der Belange der Möbelspedition ist am 1. Juli 2019 nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren gestorben.

Von 1984 bis Ende 1994 war Dr. Kraus Geschäftsführer der AMÖ, bereits seit 1974 war er stellvertretender Geschäftsführer des Verbandes.

Darüber hinaus war Dr. Kraus in der Deutschen Möbeltransportgesellschaft mbH (DMG) seit 1959 tätig, bevor er 1974 Geschäftsführer der DMG wurde. Von 1984 bis 1993 war er zudem auch Geschäftsführer des europäischen Dachverbandes FEDEMAC sowie der Gruppe Internationaler Möbelspediteure (GIM). 

Dr. Kraus genoss im Gewerbe und darüber hinaus aufgrund seiner hohen Sachkenntnis und sein immer faires Verhalten hohes Ansehen und Respekt. Unter anderem als Geschäftsführer der Tarifkommission des Möbel- und Umzugsverkehrs hat er über Jahrzehnte die Konditionen für die Möbelspediteure verhandelt. Im Hinblick auf die 1994 aufgehobene Tarifregelung im Güterverkehr hat er sich bereits sehr frühzeitig um einen für die Unternehmen existenziell wichtigen Übergang von den vorgegebenen Tarifen in die Zeit freier Preise verdient gemacht. So war unter anderem die wesentlich von ihm verantwortete AMÖ-Mittelstandsempfehlung eine wichtige Hilfe, die vielen Unternehmen den Übergang ermöglicht hat.

Die AMÖ und die Möbelspediteure werden Dr. Diether Kraus ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Familie gilt unser tiefes und aufrichtiges Mitgefühl.

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Den Fiskus am Umzug beteiligen

Wer umzieht, kann Steuern sparen. Umzugskosten können als haushaltsnahe Dienstleistung, Werbungskosten, Sonderausgaben oder gegebenenfalls auch als außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung berücksichtigt werden. Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. klärt auf.

 

Haushaltsnahe Dienstleistung

Privatumzüge werden steuerlich in der Regel wie haushaltsnahe Dienstleistungen behandelt. Auf Antrag können dann 20 Prozent von maximal 20.000 Euro geltend gemacht werden – also 4.000 Euro. Dazu muss eine ordnungsgemäße Rechnung des Möbelspediteurs mit Datum, ausgewiesener Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Unternehmens eingereicht werden, bei der die Arbeits- und Transportkosten separat ausgewiesen sind. Kosten für Verpackungsmaterial sind nicht abzugsfähig.

Keine steuerliche Anerkennung bei Barzahlung

„Wichtig ist, dass die Kosten für den Umzug überwiesen werden, was durch den Kontoauszug nachzuweisen ist. Wer seinen Umzug bar bezahlt, kann ihn nicht steuerlich geltend machen“, betont AMÖ-Geschäftsführer Dierk Hochgesang. „Die in der AMÖ organisierten Möbelspediteure machen ihre Kunden aber selbstverständlich darauf aufmerksam.“ Neben den Kosten für den Umzug können zusätzlich noch bis zu 1.200 Euro für Handwerkerleistungen zum Beispiel für das Streichen der neuen Wohnung steuerlich berücksichtigt werden.

Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastung

Wer aus beruflichen Gründen umzieht, kann die Kosten in bestimmten Fällen als Werbungskosten geltend machen. Solche Fälle liegen vor, wenn erstmals eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen wird, beziehungsweise bei einem Wechsel des Arbeitgebers oder einer Versetzung der Weg zur Arbeit unverhältnismäßig wäre oder der Arbeitsweg durch den Umzug stark verkürzt wird.

„Neben den Kosten für die Umzugsspedition können dann noch weitere Werbungskosten sowie Kosten für sonstige Umzugsauslagen geltend gemacht werden“, erklärt Hochgesang. „Deshalb ist es wichtig, alle Rechnungen aufzuheben. Wenn Sie umgezogen sind, weil Sie zum ersten Mal eine Berufsausbildung beginnen, sind die Umzugskosten als Sonderausgaben absetzbar.“ Bei einem Umzug aus gesundheitlichen Gründen, wegen Hochwasser, eines Brandes oder ähnlicher Umstände können die Kosten bei der Steuererklärung gegebenenfalls als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden.

Abschließend erläutert Hochgesang: „In allen Fällen ist es selbstverständlich, dass nur solche Kosten steuerlich berücksichtigt werden können, die tatsächlich entstanden sind. Werden die Kosten vom Arbeitgeber, dem Dienstherrn, einem Amt oder einer Behörde erstattet, können Sie ebenfalls nicht geltend gemacht werden.“

Unser Rat

Erkundigen Sie sich vor Ihrem Umzug bei einem Steuerberater, einem Lohnsteuerhilfeverein oder direkt beim Finanzamt, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang Umzugskosten in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden.

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Vertrauen Sie nur dem Umzugsprofi!

Wer ohne Ärger stressfrei umziehen will, sollte sein Hab und Gut ausschließlich Umzugsprofis in die Hände legen! Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. in Hattersheim am Main rät deshalb Verbrauchern, ausschließlich mit vertrauenswürdigen Umzugsprofis zusammen zu arbeiten - erkennbar am AMÖ-Qualitätslogo, dem rollenden Känguru.

Umzüge sind eine sehr intime Sache. Wenn fremde Personen Ihre Schränke ausräumen oder Ihre Schätzchen in Kisten packen, müssen Sie diesen Menschen vertrauen. Wer sicher sein will, dass er sich keine unseriöse Firma oder gar Umzugsbetrüger ins Haus holt, achtet deshalb auf ein ganz besonderes Qualitätslogo – das AMÖ-Känguru. Denn nicht alle Anbieter, die sich als Umzugsdienstleister ausgeben, arbeiten auch nach gängigen Qualitätsstandards, was auch ein Test von vier Umzugsunternehmen des ZDF-Verbrauchermagazins WISO im November 2018 bestätigt hat.

Hier sollten Verbraucher stutzig werden:

  • Der Anbieter ist nur per Handy oder Email erreichbar
  • Unvollständige Anbieter-Adresse
  • Angebote werden ohne Mehrwertsteuer erstellt
  • Selbstbeteiligung bei Schäden oder Haftung
  • Ihnen wird ein Pauschalangebot unterbreitet und es soll gleichzeitig „nach Aufwand“ abgerechnet werden.
  • Sonderangebote wie „4 Mann, 1 Lkw, 8 Stunden – für 320 Euro“
  • Es werden horrende Preise bzw. Preissteigerungen für Mehrstunden oder Aufzuggestellung gefordert.
  • Es werden pauschale Zuschläge für Montage, Pflanzentransport oder ähnliches erhoben.

Tipp 1: Angebote auf www.umzug.org einholen

Bevor Sie eine Umzugsdienstleistung in Anspruch nehmen, sollten Sie Angebote bei seriösen Unternehmen einholen. Diese verschaffen sich im Vorfeld einen genauen Überblick über das zu transportierende Umzugsgut und kommen dazu auch beim Kunden zuhause vorbei. Auf dieser Basis erhalten sie ein detailliertes Angebot, das alle Leistungen genau aufschlüsselt. Danach können Verbraucher in Ruhe abwägen, ob das jeweilige Angebot die Leistungen, die sie sich vorstellen, auch verspricht und halten kann. Im Normalfall ist dies deutlich wichtiger als die Frage nach dem Preis.

Tipp 2: Risiko vermeiden- AMÖ_Fachbetrieb wählen

Auf Nummer sicher gehen Verbraucher, wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen zusammenarbeiten, das das Zertifikat „anerkannter AMÖ-Fachbetrieb“ des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. vorweisen kann. Die damit ausgezeichneten Unternehmen erfüllen höchste Standards in der Umzugsqualität – von der umfassenden Beratung, über transparente Angebote, bis zum fachmännischen Umzug sowie einer Rechnung, die den Ansprüchen des Finanzamts genügt.

Tipp 3: Achten Sie auf das AMÖ-Känguru

Es schützt Verbraucher vor schwarzen Schafen. Seriöse und vertrauenswürdige Umzugsprofis finden Sie im Internet auf dem kostenlosen und nicht kommerziellen Umzugsportal www.umzug.org.

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AMÖ und Möbel Höffner: Verbraucherschutz-Allianz geht in die nächste Runde

Bereits 2017 sind der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. und Möbel Höffner eine Allianz für mehr Verbraucherschutz bei Umzügen eingegangen. Jetzt wurde das Bündnis bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V und Möbel Höffner bündeln weiterhin ihre Kräfte und führen ihre gemeinsame Aktion für mehr Verbraucherschutz fort. Dabei sollen die Kunden auch in Zukunft von der Expertise und den hohen Qualitätsansprüchen beider Bündnispartner profitieren.

Die AMÖ vertritt rund 900 Umzugsunternehmen. Möbel Höffner ist eines der führenden Möbelhandelsunternehmen Deutschlands. Die Partnerschaft soll Verbrauchern beim Umzug und beim Möbelkauf ein geprüftes Qualitätsversprechen garantieren. Denn gerade bei Umzügen lauern gewisse Risiken. Verbraucherschutz und Verbraucheraufklärung spielen da eine entscheidende Rolle. Die Partnerschaft zwischen der AMÖ und Möbel Höffner leistet dazu einen nennenswerten Beitrag, schließlich verstehen beide Parteien die Kundenbeziehungen sehr umfassend.

„Weil der Kauf von Möbeln oder Einrichtungsgegenständen oft auch im Zusammenhang mit einem Umzug steht, wollen wir unsere Kunden auch dann kompetent betreut wissen, wenn er unser Möbelhaus bereits verlassen hat“, erklärt Höffner-Geschäftsführer Thomas Dankert.

AMÖ-Geschäftsführer Dierk Hochgesang ergänzt: „Umziehende, die sich an ein Umzugsunternehmen wenden, das im Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. organisiert ist, arbeiten mit zuverlässigen Profis zusammen. Durch die Kooperation mit Möbel Höffner haben wir die Chance, einen großen Verbraucherkreis über die Auswahl eines qualitätsorientierten und leistungsfähigen Umzugsfachmanns zu informieren.“

Im Rahmen der Kooperation erhalten Kunden, die mit einem AMÖ-Fachbetrieb umziehen und von diesem einen entsprechenden Flyer bekommen, 5 Prozent Extrarabatt auf ihren Einkauf bei Möbel Höffner. Im Gegenzug legt Möbel Höffner allen Vertragsabschlussmappen einen Flyer bei, der vor Umzugsbetrug warnt und empfiehlt, sich im Falle eines Umzugs an einen anerkannten AMÖ-Fachbetrieb zu wenden – erkennbar am Qualitätslogo „das rollende Känguru“ als Zeichen für einen professionellen und kundenfreundlichen Umzug.

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AMÖ-Zertifikate 2019 verliehen

Rund 680 Umzugsunternehmen haben als „anerkannte AMÖ-Fachbetriebe“ das AMÖ-Zertifikat 2019 des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. erhalten. Die mit dem AMÖ-Zertifikat ausgezeichneten Umzugsunternehmen haben sich zur umfassend hohen Qualität ihrer Dienstleistungen verpflichtet.

Das AMÖ-Zertifikat leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz: Wer mit einem AMÖ-Fachbetrieb umzieht kann das Risiko vermeiden, auf unseriöse Anbieter oder Umzugsbetrüger hereinzufallen.

Die mit dem AMÖ-Zertifikat ausgezeichneten Spediteure verpflichten sich, als ordentlicher Kaufmann zu handeln: Sie beraten gründlich und umfassend und erstellen übersichtliche, detaillierte Angebote sowie Rechnungen. Als Umzugsberater, Transportleiter und Packer werden nur Fachleute mit geeigneter und sicherer Technik und Geräten sowie umweltverträglichen Verpackungsmaterialien eingesetzt. Sollte es dennoch zu Meinungsverschiedenheiten mit dem Kunden kommen, wirken die Betriebe an einem Einigungsverfahren mit und folgen dem Spruch der Einigungsstelle der AMÖ. Umziehende, die sich an ein AMÖ-Unternehmen wenden, vermeiden damit das Risiko auf Umzugsbetrüger hereinzufallen.

Kontrolle durch Zertifizierungsdienst

Die AMÖ vergibt das Zertifikat seit 30 Jahren an Mitgliedsunternehmen, die zur Selbstverpflichtung und deren Überprüfung bereit sind. Die begleitende Qualitätskontrolle wird von der SVG Zertifizierungsdienst GmbH (SVG Zert) durchgeführt. Sie überprüft jedes Jahr eine repräsentative Anzahl von Unternehmen auf die Einhaltung der Bedingungen. Die Zertifikate enthalten neben Namen und Anschrift des Unternehmens ein Logo mit dem rollenden AMÖ-Känguru und dem Schriftzug „Qualitätskontrolle durch SVG-Zert“ sowie eine individuelle Zertifikatsnummer. Das Zertifikat jeweils wird für das laufende Jahr verliehen.

Kostenlos den Umzugsprofi finden

Die Umzugs- und Transportunternehmen, die das AMÖ-Zertifikat 2019 bekommen haben, sind im Verzeichnis „Ein AMÖ-Spediteur ist immer in Ihrer Nähe“ aufgeführt. Es kann hier heruntergeladen oder als Heft kostenfrei beim Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. unter info@amoe.de sowie telefonisch unter 06190-989813 angefordert werden. Außerdem sind die Unternehmen auf der Webseite www.umzug.org in einer Datenbank hinterlegt. Wer umziehen möchte, kann dort nach einem seriösen Umzugsunternehmen in seiner Nähe suchen. Einfach die Postleitzahl oder den Ort eingeben, fertig!

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AMÖ trauert um Horst Hannich

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. in Hattersheim am Main trauert um Horst Hannich. Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der AMÖ ist am 18. August 2018 im Alter von 88 Jahren verstorben.

Hannich wurde 1983 in den geschäftsführenden Vorstand der AMÖ gewählt und war von 1989 bis 1993 stellvertretender Vorsitzender unseres Bundesverbandes, der damals noch unter dem Namen „Arbeitsgemeinschaft Möbeltransport“ (AMÖ) bekannt war.

In seiner Zeit hatte sich Horst Hannich in zahlreichen Ehrenämtern für die Gemeinschaft der Möbelspediteure eingesetzt. So war er unter anderem von 1971 bis 1995 Mitglied der Tarifkommission für die Beförderung von Umzugsgut beim Bundesverkehrsministerium, Mitglied in der UMVS-Führungskommission, seit 1963 Delegierter und seit 1967 Mitglied des Vorstandes Badischer Spediteure. Seit 1976 brachte er als Mitglied des Ausschusses für die Beförderung von Umzugsgut sein Wissen und seine Erfahrung unmittelbar in die Arbeit der AMÖ ein.

In seiner Heimatregion war Horst Hannich unter anderem auch Mitglied des Verkehrsausschusses der IHK Karlsruhe, sowie zunächst Mitglied des Aufsichtsrates und seit 1975 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank Bretten.

Sein ehrenamtliches Engagement wurde 1993 mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.

Die AMÖ und die Möbelspediteure werden Horst Hannich ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Familie gilt unser tiefes und aufrichtiges Mitgefühl.

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AMÖ fordert Weitsicht bei Fahrverboten

In seinem heutigen Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Fahrverbote grundsätzlich genehmigt. Anlässlich dieser Entscheidung appelliert der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. an die Kommunen, umsichtig mit der ihnen damit übertragenen Verantwortung umzugehen. Insbesondere der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit müsse beachtet werden.

 

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AMÖ trauert um Carsten Busch

Am 8. Februar 2018 ist der ehemalige Vizepräsident des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. und Vorsitzende der Fachvereinigung Möbelspedition im Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V., Carsten Busch, nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren verstorben.

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AMÖ-Zertifikate 2018 verliehen: Das rollende Känguru steht für Verbraucherschutz beim Umzug

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. hat an 731 Umzugsunternehmen das AMÖ-Zertifikat 2018 verliehen. Die ausgezeichneten Betriebe haben sich zur umfassend hohen Qualität ihrer Dienstleistungen verpflichtet. Das AMÖ-Zertifikat leistet ein wichtiges Stück Verbraucherschutz.  Umziehende  können das Risiko vermeiden, auf unseriöse Anbieter oder Umzugsbetrüger hereinzufallen.

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Branchenpositionen der Verkehrs- und Logistikwirtschaft für die Koalitionsverhandlungen in der 19. Legislaturperiode

Güterverkehr und Logistik sind tragende Säulen der deutschen Wirtschaft und Grundlage für den Wohlstand unserer Gesellschaft. Für den überwiegend mittelständisch geprägten Wirtschaftssektor ist es entscheidend, auch in Zukunft unter sicheren, fairen und verlässlichen Bedingungen arbeiten zu können. Daher haben die vier Verbände der Transport- und Logistikwirtschaft AMÖ, BGL, BWVL und DSLV für die 19. Legislaturperiode die nachfolgenden Forderungen an die künftigen, eine Bundesregierung tragenden Koalitionsfraktionen.

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Speditions- und Straßentransportverbände für einheitliches EU-Fahrpersonalrecht

Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) und der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) unterstützen den Vorstoß der Koalitionsfraktionen zur wöchentlichen Ruhezeit.

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AMÖ beim ZDF: Stressfrei umziehen

In der beliebten Verbrauchersendung „Volle Kanne“ behandelte die Redaktion am Morgen des 20. Februar das Thema „stressfrei umziehen“. Dabei begleitete das ZDF einen Umzug mit der Kamera und beobachtete die Profis bei der Arbeit. Bei der reibungslosen Arbeit des AMÖ-Mitgliedsunternehmens kam sogar ein Möbelaufzug zum Einsatz.

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Neue Mindestlohnverordnung schafft neue Probleme

Die Einkommensgrenze für die Dokumentations- und Meldepflichten nach dem Mindestlohngesetz wird ab dem 1. August 2015 für diejenigen Arbeitnehmer auf 2.000 Euro brutto reduziert, deren Arbeitgeber diesen Lohn nachweislich in den letzten zwölf Monaten ausgezahlt haben. Im Betrieb mitarbeitende Familienangehörige sind zukünftig von der Verpflichtung ausgenommen, ihre Arbeitszeiten zu dokumentieren.

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Kritik an der Vollzugspraxis des Mindestlohngesetzes – Logistikunternehmen dürfen nicht unter Generalverdacht geraten

Gemeinsame Pressemitteilung:

  • Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ)
  • Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL)
  • Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL)
  • Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV)

 

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